Gut vorbereitet in die
Kenntnisprüfung für ausländische Ärzte

Kenntnisprüfung

Was ist eine Kenntnisprüfung?

Ein Arzt, der sein Studium außerhalb der EU oder in der Schweiz abgeschlossen hat, ist ohne die gleichwertige Anerkennung seines Berufs in Deutschland kein Arzt, d.h. er kann und darf in Deutschland nicht selbstständig als Arzt arbeiten und praktizieren.

Voraussetzung für die Berufszulassung ist der Nachweis einer Gleichwertigkeit der ärztlichen Ausbildung, der durch eine Kenntnisprüfung erbracht werden kann.

Quelle: https://www.kgnw.de/download/download-ordner/vortrag_fachsprache_2016_5.pdf

Eine intensive und gute Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung ist deshalb sehr wichtig.

Denn: die Durchfallquoten bei der Kenntnisprüfung sind seit Jahren in allen Bundesländern sehr hoch.
Unsere Kurse helfen Ihnen bei der professionellen und zuverlässigen Vorbereitung auf Ihre Kenntnisprüfung.

Mit der Kenntnisprüfung können Ärzte und Mediziner, die außerhalb der EU studiert haben, in Deutschland die Gleichwertigkeit ihrer Ausbildung nachweisen.
Dieser Nachweis ist notwendig, um die Approbation zu erhalten.

Entsprechend der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) ist die Kenntnissprüfung vergleichbar mit dem dritten Staatsexamen im deutschen Medizinstudium. Dabei handelt es sich um eine mündlich-praktische Prüfung, die vom Landesprüfungsamt organisiert wird. (Landesprüfungsamt für Medizin).

Die Anforderungen in der Kenntnisprüfung sind so hoch, weil die Gesundheit der Patienten ein höchst schützenswertes Rechtsgut ist.

Kenntnisprüfung
Kenntnisprüfung

Warum ist die Durchfallquote so hoch?

Insgesamt darf die Kenntnisprüfung nur zweimal wiederholt werden. Wird die Prüfung auch im dritten Anlauf nicht bestanden, wird der Antrag auf Erteilung der Approbation endgültig abgelehnt, weil die Gleichwertigkeit des Kenntnisstands nicht nachgewiesen werden konnte.
Eine intensive und gute Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung ist deshalb sehr wichtig.
 

Die Durchfallquoten sind seit 2014 deutlich angestiegen.
Was sind die Gründe dafür?

• Einführung der klinischen Patientenvorstellung
• umfangreicherer mündlich-praktischer Teil
• falsche Prüfungsvorbereitung
• zu starke Einbindung in Klinikalltag
• sprachliche Defizite
• verstärkter Wunsch unmittelbar mit Facharztweiterbildung in nicht prüfungsrelevanten
Bereichen zu beginnen
• nicht genehmigte Rücktritte/unentschuldigte Säumnis

Was kann man tun, um sich besser vorzubereiten?

In unseren speziellen Kursen, die Sie auch online absolvieren können, bereiten wir Sie
gründlich auf die Kenntnisprüfung vor.

Natürlich können sie selbst etwas tun. Unsere Empfehlungen finden Sie hier.

Empfehlungen zur Vorbereitung
• Lektüre von einschlägiger Fachliteratur
• Besuch von Fortbildungsveranstaltungen und Vorlesungen
und intensives Nacharbeiten
• sinnvoller Einsatz einer Berufserlaubnis
• intensives Sprachtraining im Vorfeld der Kenntnisprüfung
• Auffrischen der anatomischen Grundlagen
• sinnvolle zeitliche Planung des Prüfungsablaufs